JHV Gliederungen und außerordentliche Versammlung

Liebe Mitglieder,

aufgrund der langsam eintretenden Lockerungen, werden alle 1. Vorsitzenden um Beachtung, der gesetzlichen Regelungen gebeten, im Hinblick auf die bislang wegen „Corona“ noch nicht stattgefundenen Jahreshauptversammlungen in den Gliederungen. Diese Versammlungen sind zwingend nachzuholen (siehe auch unsere Veröffentlichung auf der DV Homepage vom 17.12.2020 – Hinweise Jahreshauptversammlungen).

Bei der für den 15.05.2021 einberufenen und wieder abgesagten außerordentlichen Delegiertenversammlung bleibt festzuhalten, dass die in der Einladung genannten 12 Herren nicht nur für den Versand der Einladung, sondern viel mehr für die Einhaltung der Satzung und gesetzlichen Regularien, für die gesamte Abwicklung, Organisation, Information der Mitglieder, behördliche Genehmigungen usw. verantwortlich sind und waren.

Auch wenn das Gericht die Ermächtigung zur Einberufung erteilt hat, können die geltenden Vorschriften nicht außer Acht gelassen werden.

Die Begründung der Absage mutet mehr als eigentümlich an.

Den Delegierten wurde unterstellt, Beschwerde beim Ordnungsamt vorgenommen zu haben, bzw. „Telefon-Terror“ betrieben zu haben. Weiterhin wird in der Absage aufgeführt, dass das Ordnungsamt aufgrund der Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes die Absage veranlasst hat und die behördliche Zusage, die vor dem Beschluss der Bundesregierung erteilt wurde, jetzt aufgehoben werden muss. Die Neuregelung der „bundeseinheitlichen Notbremse“ im Infektionsschutzgesetz, ist am Freitag, 23. April 2021 in Kraft getreten und war weit vorher angekündigt. Der Versand der Einladung erfolgte am 28.04.2021, nach Kenntnis der bundeseinheitlichen Neuregelungen. Hätte die Versammlung in der Größenordnung an dem angegebenen Ort stattfinden dürfen, hätte eine behördliche Genehmigung rechtzeitig beantragt werden können. Warum diese nicht eingeholt wurde, erschließt sich nicht.

Hätten sich die Delegierten also nicht erkundigt und vor der Abreise rückversichert, hätten diese evtl. mit einer Anzeige und hohem Bußgeld rechnen müssen.

Geballte Rückfragen sind immer zeitaufwendig, arbeitsintensiv und dringend zu erledigende Aufgaben müssen oft aufgeschoben werden. Dennoch erachten wir Anfragen unserer Mitglieder NICHT als „Terror“.

Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten für die Delegierten und unsere Mitglieder sehr, bitten jedoch um Verständnis dafür, dass einzig die 12 Einladenden dafür verantwortlich sind. Evtl. Anfragen, Klärungen, Beschwerden usw. sind  deshalb bitte an den Einladenden, Herrn Willi Cohnen, zu richten.

Bleibt nur zu hoffen, dass die selbst verursachten Fehler, beim nächsten Mal nicht wieder auf die Delegierten abgeschoben werden. All‘ dies wirft kein gutes Bild auf den Dobermann Verein und ist beschämend.

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