Anonymes Schreiben

Liebe Mitglieder,

seit 09.07.2020 ist ein anonymes Schreiben eines „besorgten Mitglieds“ im Umlauf, wobei mit Veröffentlichung des Textes auf der Homepage der DV Abt. Stuttgart das Feld der Anonymität verlassen wurde. Aufgrund der Veröffentlichung mutet es an, dass es sich um ein Mitglied dieser Abteilung handelt. Dies wäre allerdings nur eine Annahme oder Vermutung. Keine Mutmaßung ist hingegen, dass die satzungsgemäße Vorstandschaft der Abt. Stuttgart seit Januar 2020 nicht geklärt werden kann und das Amt des Kassierers durch ein Mitglied ausgeübt wird, das nicht gewählt wurde und auch nicht in anderer Position zum Vorstandschaft gehört. Die Mitgliedsbeiträge wurden bislang noch nicht an den Dobermann Verein abgeführt. In der, für diese Abteilung, zuständigen Landesgruppe ergibt sich leider ein nahezu identisches Bild, so dass eine evtl. Vermittlung, zur Klärung der Sachverhalte oder Hilfestellung, kaum möglich ist. Die Verpflichtung zur Weitergabe der eingeforderten Mitgliedsbeiträge ist durch die DV Satzung geregelt. In der Tat sind die oben erwähnten Zustände Besorgnis erregend und müssen, wenn sich keine Erledigung einstellt, sanktioniert werden, was wiederum wahrscheinlich als „rücksichtlose Strafen und Sanktionen“ bewertet wird (wie in diesem anonymen Schreiben) um „Stimmung“ zu erzeugen.

Wie in jedem demokratisch geführten Verein, darf jedes Mitglied seine Meinung, seine Ansichten, seine Wünsche usw. selbstverständlich offen kundtun, ohne irgendwelche Represalien befürchten zu müssen. Eine Konsequenz erfolgt stets nur dann, wenn z.B. die Meinungsfreiheit verwechselt wird, mit Anschuldigungen und Verlumdungen durch Tatsachenbehauptungen, die weder wahr sind, noch belegt werden können und gegen geltendes Recht verstoßen.

Auch dieses Schreiben ist gespickt mit Mutmaßungen, Unterstellungen, Verleumdungen, die weder einer Überprüfung standhalten, geschweige denn vom Verfasser bewiesen werden könnten. Wenn man unbedacht als Leser dieses Schreiben sieht, müsste man davon ausgehen, dass die Polizei „Gewalt gegen ein DV Mitglied“ angewendet hat. Es ist leicht unter dem Deckmantel der Anonymität Behauptungen aufzustellen. Trotzdem sollte man mit Unterstellungen und Formulierungen wie „mit Polizeigewalt“ sehr vorsichtig umgehen.

Wahrscheinlich bedürfte es hier auch Aufklärung über Begrifflichkeiten, denn kein Mitglied kann „gefeuert“ werden. Da beim „besorgten Mitglied“ doch so viele vermeintliche „Fakten“ anscheinend vorliegen, dürfte es auch bekannt sein, dass z.B. die erwähnte Ämtersperre, eines damaligen Richteranwärters, auch vor Gericht Bestand hatte. Gerichts- und Anwaltskosten werden dann nicht wie behauptet, vom Verein getragen!

Weitere Ausführungen erfolgen an dieser Stelle nicht, da dies den Rahmen sprengen würde.

Sollte sich der Verfasser dieses Schreibens dazu entscheiden, die bequeme Anonymität verlassen zu wollen, würde ihm gerne persönliches Gehör gewährt. Dann wären die Unwahrheiten allerdings entkräftet.

Eine sachliche Kommunikation wäre in allen Belangen wünschenswert.

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